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Praxis-Workshop: heute - eine Kastenwippbrettfalle
Von: Jörg Manthey (Netzmeister) (saulocke) 19.12.2008

Kastenwippbrettfalle im Eigenbau

Hallo zusammen,
zusammen mit Ralf (Freya04) habe ich einen Praxis-Workshop ausgearbeitet für den Bau einer Kastenfalle. Ralf hat dazu eine Materialliste erstellt, Bilder zur Verfügung gestellt und Texte erstellt. Viel Spaß beim Nachbauen!

Fragen könnt ihr direkt an Freya04 stellen.

Materialliste für den Bau einer Kastenwippbrettfalle

3 x Wasserfest verleimte Bretter (LKW Bordwand) 400 x 2000 x 19 mm
1 x wasserfest verleimte Bretter (LKW Bordwand) 400 x 1500 x 19 mm
1 x wasserfest verleimte Bretter (LKW Bordwand) 300 x 400 x 16 mm
2 x wasserfest verleimte Bretter (LKW Bordwand) 340 x 500 x 19 mm
1 x wasserfest verleimte Bretter (LKW Bordwand) 300 x 600 x 16 mm

1 x Lochblech 200 x 500 x 2 mm
2 x Winkeleisen 40 x40 x 120 mm

1 x Rundeisen Durchmesser 10 mm x 800 mm
1 x Rundeisen Durchmesser 10 mm x 230 mm
1 x Rundeisen Durchmesser 10 mm x200mm
2 x Rundeisen Durchmesser 10 mm x500mm

1 x T-Stahl 20 er, Länge 320mm

1 x Flacheisen 40 x 5 x 150 mm
2 x Flacheisen 60x5x320mm

1 x Gewindestange 8 mm , Länge 1000 mm , verzinkt oder VA Material
1 x Gewindestange 12 mm, Länge 1000 mm ,verzinkt oder VA Material

2 x 20 x 20 Vierkantrohr 300 mm lang
4 x 20x20Vierkantrohr 100 mm
2 x 10x10Vierkantrohr 320 mm

4 x Muttern M 8
4 x selbstsichernde Muttern M 8 4 x überbreite Beilagscheiben 8 8 x Muttern M12
8 x selbstsichernde Muttern M 12 8 x überbreite Beilagscheiben 12

6 x Schlossschrauben 6 x 40mm + 6 x selbstsichernde Muttern M6
4 x  Schlossschrauben 6 x 30mm+4x selbstsichernde Muttern M6

10 x Beilagscheiben 6 mm

30 x Spaxschrauben 5 x 60 mm VA Material
10 x Spaxschrauben 4 x 40 mm VA Material

2 x kleine Blechscharniere


Rostschutzfarbe , Holzschutzfarbe

Folgende Werkzeuge werden benötigt :

Akkuschrauber, verschiedene HSS — Bohrer, unterschiedliche Bits, Maulschlüssel mit verschiedenen Ringweiten, Schraubzwingen, Hammer, Kreissäge, Stichsäge, Handhobel zum Kanten brechen, Elektroschweißgerät, Pinsel für Rostschutzgrund + Holzschutz

Sollten wir etwas vergessen haben ist etwas Eigeninitiative gefragt !!! icon_wink


Der Preis beträgt etwa 150 ¤ inklusive Spaß am bauen einer solchen Falle.


--


Bild1: Das Bild zeigt das Verschrauben  der ersten Seitenwand mit dem Bodenteil. Vor dem Verschrauben sollten die vorgebohrten Löcher versenkt werden.


Bild 2: Das Bild zeigt die verschraubte Seitenwand mit den beiden 40er Winkeleisen. Die beiden Winkeleisen werden mit verzinkten Schlossschrauben 6x40mm und selbstsichernden Muttern  auf den Boden geschraubt. Die beiden Winkel weisen auf den senkrecht stehenden Schenkel 12mm Bohrungen auf. Die 12er Bohrung muß auch in die rechte Seitenwand, für mehr Futter für die Wippe. Siehe Bild 3, rechte Seite.



Bild 3: Bild 3 zeigt das Gestell welches die Wippfunktion ausführt. Die Metallteile werden grundiert und lackiert (wie alle anderen Metallteile auch). Der Lochdurchmesser der beiden Bohrungen im Flacheisen ist jeweils 6,5mm.


Bild 4: Dieses Bild zeigt das Gestell der Wippfunktion mit aufgeschraubten Brett. Man verwendet die 6x30mm Schlossschrauben, am besten verzinkt und mit selbstsichernden Muttern. Die Länge der Schlossschrauben richtet sich in allen Fällen nach der Brettstärke.


Bild 5: das Bild zeigt die fertig eingebaute Wippe. Das linke Winkeleisen muss noch einmal vom Boden  gelöst und über das Rundeisen geschoben werden. Anschließend wird das Winkeleisen wieder am Boden befestigt, danach kann man die Funktion testen. Auf der Mitte des Brettes befindet sich eine Öse, an der man den Köder befestigen kann. Selbstverständlich muss das linke Seitenbrett in Höhe des Rundeisens eine Auskerbung mit der Stichsäge erhalten. Anschließend wird die linke Seitenwand mit dem Boden befestigt. die vier verzinkten Winkelbleche am Bodenteil sind KEIN muss, sie können also weggelassen werden.


Bild 6: Befestigen des linken Seitenteils mit dem Bodenteil. Die Köpfe der Schlossschrauben vom Winkeleisen welches die Wippe hält.


Bild 7: Das Bild zeigt die Halterung für die Fallklappen. Auf der Rückseite des Flacheisens befindet sich ein 10er Vierkantrohr welches genauso lang wie das Flacheisen ist. Das Rohr wurde Oberkante Flacheisen verschweißt. der Lochdurchmesser beträgt wieder 6,5mm im Flacheisen. Nachdem das entsprechende Holzteil auf das Metallteil geschraubt wurde können wir die so fertig gestellt Klappe in unseren U-Förmigen Holzrahmen einpassen. Wichtig: das Brettendeder Klappe sollte ca. 8cm vom Fallenboden (Fallenende) zu Wippe hin montiert werden.  In das 10er Vierkantrohr schieben wir nun die 8mm Gewindestange und befestigen diese mit überbreiten Beilagscheiben und selbstsichernden 8mm Muttern an beiden Seitenteilen. 8mm Löcher müssen auch in die Beiden Seitenteile gebohrt werden.

Mit den beiden Muttern an der Gewindestange lässt sichauch die Fallgeschwindigkeit der Klappen grob regulieren. (siehe auch letztes Bild)


Bild 8: links sehen wir die schon fast fertige Falle ohne Deckel. In der Bildmitte sieht man den Fallendeckel mit dem Ausschnitt für das Lochblech. Damit das Lochblech nicht durchfällt wurde auf der Innenseite des Daches eine Aufnahme aus Schnitt-Abfällen verschraubt (siehe Bild 2 am Fenster stehend). Rechts sieht man die Klappe,die mit dem Flacheisen verschraubt wurde (siehe Bild 7)


Bild 9: so sieht der fertig verschraubte Deckel aus in den das fertige Lochblech gelegt werden kann. Ebenso fehlt noch der Kranz für die Deckelauflage samt Deckel (siehe letztes Bild). Die vier Löcher für die beiden Rundeisen müssen auch noch gebohrt werden.


Bild 10: zeigt die Fallklappenveriegelung aus 20er Vierkantrohr. Mit der Öse auf der linken Seite kann man die Falle Mittels eines Drahtes auf Durchlauf stellen. Die Leiste auf der Klappe verhindert in dieser Position ein Aufschieben der selben von innen. Beim Aufschieben von innen geht die Klappe gegen das 20er Vierkantrohr. In dieser Stellung ist die Falle in verriegeltem Zustand.


Bild 11: zeigt die fertige und fängisch gestellte Falle. Die beiden Rundeisen über dem Lochblech verhindern ein Entkommen des Fanges bei geöffneten Deckel. Das Lochblech macht einen Blick mittels Taschenlampe auf einen eventuellen Fang möglich. Der Deckel ist nötig, weil der Gesetzgeber einen abgedunkelten Fangraum vorschreibt.

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